
NeuResümee · Bad Hersfeld 2016
Der Kredit
Premiere November 2026: Resümee, ein Rückblick in die Jahre.
Im Sommer 2016 spielte ich bei den Bad Hersfelder Festspielen in „Der Kredit“ von Jordi Galcerán. Regie führte Martin Woelffer. Gespielt wurde unter freiem Himmel, auf der Spielwiese neben der Stiftsruine, vom 11. bis zum 28. August 2016.
Das Stück
Ich spielte den Filialleiter einer Bank. Rudolf Krause spielte den Kunden Anton Herberg, Rieke Warzog die Sekretärin. Die Musik kam von Matthias Trippner.
Herberg möchte einen Kredit, hat aber keine Sicherheiten. Der Filialleiter lehnt ab. Daraufhin droht Herberg, die Frau des Filialleiters zu verführen. Von da an verschieben sich die Machtverhältnisse, bis am Ende die Rollen vertauscht sind. Es geht um Geld, um Macht und um die Frage, was ein Mensch zum Glück braucht. Und es wird viel gelacht.
Die Rolle kannte ich schon. In Berlin und Hamburg hatte ich den Banker rund 80-mal gespielt. In Bad Hersfeld haben wir das Stück neu gedacht, mit Rudolf Krause, mit dem ich 2015 schon in der „Komödie der Irrungen“ auf der Bühne stand.
Ein besonderer Dank geht an Martin Woelffer. In Berlin und Hamburg hat er die Regie immer wieder mit viel Liebe und Brillanz geführt. In Bad Hersfeld hat er außerdem den Kampf mit Dieter Wedel aufgenommen. Martin hat gewonnen.
Das Interview im Café Landlust
Meine Nachbarn in der kleinen Johannesstraße waren Sabine und Joachim Heil mit ihrem Café Landlust. Dort ist während der Festspiele dieses kleine Interview zu „Der Kredit“ entstanden.
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Zehn Jahre später
Gerade bin ich mit den Hamburger Kammerspielen und „Die fetten Jahre sind vorbei“ auf Deutschland-Tour. Ich spiele Hardenberg, einen Millionär, der eigentlich auch nicht weiß, was er mit seinem vielen Geld anfangen soll.
Im „Kredit“ entscheidet der Banker über das Geld eines anderen. Hardenberg hat mehr Geld, als er je brauchen wird. In beiden Stücken geht es um die Frage, was Geld mit einem Menschen macht, und in beiden darf das Publikum lachen.
Die fetten Jahre sind vorbei » Zum Beitrag auf „unbequemes“ »
Quellen: Hersfelder Zeitung, 20. Mai 2016 und Hersfelder Zeitung, 11. August 2016.